ULRIKE FREUND...

ist eine Frau der
deutschen Wirtschaft.

Die Frage, was eine Geschäfts-führerin ausmache oder ob Frauen ihre Unternehmen verantwortungsvoller führen bewegt die ...

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Wirtschaftsminister Pfister zu Gast in Ulm

Mit großer Freude honorierte die Geschäftsführerin der Ulmer Brauerei Gold Ochsen, Ulrike Freund, den Besuch des Ministers

Wirtschaftsminister Pfister besucht
Ulmer Brauerei Gold Ochsen


Am Donnerstag (04.09) reiste der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister nach Ulm zur Brauerei Gold Ochsen. Bei einem Rundgang durch die Brauerei vermittelte Ulrike Freund nicht nur historische Hintergründe zum Traditionsbrauhaus sondern erläuterte auch, mit welchen Investitionen die mittelständische Brauerei der Entwicklung auf dem deutschen und regionalen Biermarkt erfolgreich begegnet.



Mit großer Freude honorierte die Geschäftsführerin der Ulmer Brauerei Gold Ochsen, Ulrike Freund, den Besuch des baden-württembergischen Wirtschaftsministers Ernst Pfister in der Ulmer Braustätte.
In ihrer Begrüßungsrede im Sudhaus, im Herzen der Brauerei, bedankte sich Ulrike Freund ganz freundschaftlich für den Besuch Ernst Pfisters: „Für mich persönlich hat dieses Wiedersehen mit Ihnen, Herr Minister, eine ganz besondere Bedeutung, zumal ich im letzten Jahr von Ihnen mit der Wirtschaftsmedaille des Landes Baden - Württemberg ausgezeichnet wurde.“ Weitere Gäste, wie IHK-Präsident Dr. Peter Kulitz und der Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm Otto Sälzle waren außerdem zur Begrüßungsrede erschienen und folgten Ulrike Freund und Ernst Pfister auf dem Rundgang durch Ulms Traditionsbrauerei. Als gewähltes Vollversammlungsmitglied der Industrie – und Handelskammer Ulm hatte Ulrike Freund auch alle IHK-Vollversammlungsmitglieder zur Besichtigung geladen.
In ihrer kurzweiligen Begrüßungsrede vermittelte die Geschäftsführerin geschichtliche Hintergründe zur 411- jährigen Geschichte des mittelständischen Betriebes und beschränkte sich bei den Ausführungen auf wenige Namen und Zahlen.

Geschichte
Seit dem Jahre 1991 ist Ulrike Freund in der 5. Generation als geschäftsführende Gesellschafterin der Brauerei Gold Ochsen als auch der Ulmer Getränke Vertrieb GmbH tätig. Zuvor gab es schon einmal eine Geschäftsführerin, Friederike Leibinger, die Urgroßmutter von Ulrike Freund, die die Brauerei im vorletzten Jahrhundert einige Jahre führte. „Eine Konstellation, die in der damaligen Zeit schon etwas Besonderes war“, konstatierte Ulrike Freund in ihrer Rede diesen Umstand eloquent: „Sie sehen, meine Damen und Herren, schon immer hatten Frauen im Hause Gold Ochsen ein Wörtchen mitzureden.“

Investitionen
„Wachsender Fortschritt in den Bereichen der Technik und Logistik verlangten nach großen Investitionen, um den Betrieb auf den neuesten Stand zu bringen“, führte Freund ihre Ausführungen fort. Bei Gold Ochsen, so Ulrike Freund, „wird das Erwirtschaftete stets reinvestiert.“
Da hieß es zunächst eine Vollguthalle, eine überdachte Ladestraße und eine neue Abfüllhalle zu bauen, deren Gesamtkosten sich bereits vor 12 Jahren auf über 25 Mio. DM beliefen.
Im Jahre 2002 stärkte Gold Ochsen dann das Herz der Brauerei, das Sudhaus, mit umgerechnet rund 1,7 Mio. Euro. Nach einem Großbrand im November 2003 investierte das Unternehmen wiederum eine Million Euro in vier neue Gärtanks. Mit einer Investitionssumme von über 3, 5 Mio. Euro erweiterte das Brauhaus erst vor zwei Jahren seine Kapazitäten, durch den Bau eines neuen Lagerkellers mit insgesamt 13 neuen Lagertanks. Und schließlich erwarb die Brauerei Gold Ochsen das früher dem Bund gehörende Nachbargrundstück. Neben dem Bau und der Renovierung weiterer Häuser in Ulm und Umgebung, investierte das mittelständische Unternehmen insgesamt über 60 Mio. Euro in den vergangenen 17 Jahren.

Sortiment
„Wie beruhigend“ fuhr Freund fort, „dass es bei diesen raschen Veränderungen noch eines gibt, das all die Zeit bestand hat. Das deutsche Reinheitsgebot, nach dem Ulms flüssiges Gold nach wie vor gebraut wird.“
Insgesamt braut Gold Ochsen 17 verschiedene Sorten Bier.

Angefangen bei der beliebten Stammmarke „Gold Ochsen Original“ über die fünf verschiedenen Sorten Weizenbiere, dem Kellerbier und das historische Drei-Kannen-Spezial, das es auch nur im Gasthaus Drei Kannen gibt, bis hin zum fertigen Radler, „Gold Ochsen Pils“ sowie „Gold Ochsen Special“ und der Spezialität zu Weihnachten, dem „Gold Ochsen Weihnachtsbier“, das auch in der Magnum-Bügelverschlussflasche verkauft wird. Die junge Marke OXX mit Szenebieren, wie „OXX Lager“ und „OXX White“ hat die Jugend ebenso erobert, wie die neuen Biermischgetränke „OXX Grapefruit“ und „OXX Lemon“.

Distribution
Das Distributionsgebiet der Ulmer Brauerei erstreckt sich von Ulm bis ins Badische, nach Bayerisch Schwaben, zum Bodensee und bis in das Hohenloher Land. „Auch in der Schweiz gibt es „Ulms flüssiges Gold“ im Supermarkt“ klärte die Brauereichefin auf.

Engagement
Wichtig war es Ulrike Freund auch, darauf hinzuweisen, dass Gold Ochsen immer schon sehr im sozialen und kulturellen Bereich engagiert ist:
„So unterstützen wir unter anderem die Spendenaktionen „Aktion 100.000“ und „Ulmer helft euren Mitbürgern“, die Bürgergemeinschaft „pro ulma“ bei ihrer Initiative, alte Bausubstanzen zu erhalten und zu restaurieren, sowie das „Schwörmontagsprogramm“, das durch unser Zutun mit verwirklicht werden konnte. Nicht zu vergessen auch die Einrichtung „Ulmer Bürgerstiftung“, die die Brauerei unterstützt. „Stärkere sollen für die Schwächeren in unserer Gesellschaft etwas tun. Hier sind wir gerne mit dabei und unterstützen zahlreiche Vereine und Institutionen“, so Ulrike Freund. Zum Abschluss ihrer Rede bedankte sich die Geschäftsführerin für den Besuch des Wirtschaftsministers und der IHK Verantwortlichen und lud die Anwesenden zu einem Rundgang durch die Brauerei mit anschließender Bierverkostung ein. Durch die Brauerei führte Gold Ochsen-Braumeister und technischer Leiter Roland Ubrig.

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